5 Tipps für ein optimiertes Checkout-Erlebnis

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Baymard stützt sich auf mehrere Studien und kommt zu der schockierenden Zahl, dass die durchschnittliche Abbruchrate von Einkaufswagen bei
70,19%
. Und doch ist dieses eine Element entscheidend: die Erfahrung an der Kasse. Warum? Denn hier, in dieser letzten Phase des Kaufprozesses, wird das Geschäft abgeschlossen… oder eben verloren. Lesen Sie in diesem Artikel, was Sie dagegen tun können!

 

Fokus auf Einfachheit und Transparenz

  • Verwenden Sie vereinfachte Formulare: Verwenden Sie minimale und intuitive und damit logische Schritte. Fragen Sie nicht gleich zu Beginn nach Daten, wenn Sie sie nicht sofort benötigen. Autofill und eine „Gast-Kasse“-Option bewirken ebenfalls Wunder.
  • Transparente Kosten: Niemand mag versteckte Kosten. Geben Sie alle Kosten, einschließlich Versand und Mehrwertsteuer, im Voraus bekannt. Die Kunden wollen die Kosten im Voraus kennen. Mit jedem zusätzlichen Aufpreis sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Kunden ihre Bestellung abschließen. Es ist ratsam, bereits beim Ausfüllen des Warenkorbs die endgültige Bestellsumme inklusive Zusatzkosten anzuzeigen.

Mehrsprachige und mehrwährungsfähige Unterstützung anbieten

  • Internationaler Vertrieb bedeutet, sich auf den Kunden einzustellen. Bietet Optionen in beiden Sprachen und Währungen. Dies zeugt von Respekt vor der Zeit und den Bemühungen des Kunden und vermeidet Verwirrung, die zu einem Abbruch führen könnte. Möchten Sie mehr über Lokalisierung erfahren? Dann lesen Sie auch dies
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Vielfältige Zahlungsmöglichkeiten

  • In den Niederlanden ist iDEAL die beliebteste Zahlungsmethode, in Deutschland wird PayPal bevorzugt und in Belgien ist Bancontact sehr beliebt. Es ist wichtig, marktspezifische Zahlungsoptionen anzubieten, denn die Kunden können sehr wählerisch sein, was ihre bevorzugte Zahlungsmethode angeht. Während viele die beste Option wählen, werden einige nur mit dieser bevorzugten Methode bezahlen.

Vertrauen und Sicherheit: nicht verhandelbar

  • SSL-Zertifikate, Datenverschlüsselung, Trust Badges – all das ist mittlerweile Standard im E-Commerce. Sie sind nicht nur für die Sicherheit, sondern auch für das Vertrauen der Kunden unerlässlich. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Website diese Garantien bietet.

Mobiles Bezahlen ist eine Voraussetzung

  • Jede moderne E-Commerce-Kassenseite sollte mobilfreundlich sein (und vielleicht sogar der mobilen Version gegenüber der Desktop-Version den Vorzug geben). Achten Sie bei der Entwicklung Ihres Layouts und der Integration von Call-to-Actions darauf, dass das Design responsive ist. Mehr als die Hälfte der Online-Einkäufe wird inzwischen über ein mobiles Gerät getätigt. Wenn Sie Ihre Website nicht für Mobilgeräte optimieren, entgeht Ihnen möglicherweise ein großer Teil Ihrer Kunden.

 

Diskussion: einstufige vs. mehrstufige Abfertigung

Bei der Abwägung zwischen einer einstufigen und einer mehrstufigen Kaufabwicklung im E-Commerce spielen mehrere Überlegungen eine Rolle. Der einseitige Checkout ist für seine Schnelligkeit und Effizienz bekannt. Die Kunden müssen nicht darauf warten, dass mehrere Seiten geladen werden, was den Prozess beschleunigt und die Wahrscheinlichkeit verringert, dass sie ihren Kauf abbrechen. Diese Methode bietet auch eine klare Übersicht, bei der die Käufer alle erforderlichen Daten auf einer Seite sehen und eingeben können, was den Komfort erhöht. Darüber hinaus gibt es ein interaktives Element; die Seite kann sich dynamisch an die eingegebenen Informationen anpassen, so dass der Benutzer stärker eingebunden wird.

Andererseits hat die Ein-Schritt-Kasse auch ihre Grenzen. Aus Platzgründen ist es schwierig, komplexe Aufträge zu bearbeiten, z. B. solche mit mehreren Lieferadressen oder Sonderwünschen. Dies kann zu einer überfüllten und verwirrenden Seite führen, insbesondere wenn zu viele Informationen vom Kunden verlangt werden. Außerdem erschwert diese Methode die Segmentierung der Besucher für Sonderangebote oder Rabatte, da Sie möglicherweise zusätzliche Informationen benötigen, die nicht in das Layout einer einzelnen Seite passen. Diese Einschränkungen können dazu führen, dass die Seite unübersichtlich und wenig benutzerfreundlich wird, was potenzielle Käufer abschrecken kann. Andererseits ist eine mehrstufige Kaufabwicklung, bei der die Informationen auf verschiedene Seiten verteilt sind, oft „sauberer“ und weniger chaotisch gestaltet, was das Nutzererlebnis verbessern kann.

Kurz gesagt: Der einstufige Checkout bietet zwar Schnelligkeit und Unmittelbarkeit, was die Konversionsraten erhöhen kann, hat aber seine Grenzen in Bezug auf Komplexität und Flexibilität, insbesondere bei komplizierteren Einkäufen oder gezielten Marketingstrategien. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, Ihren Kundenstamm und dessen Bedürfnisse sowie die Art der von Ihnen verkauften Produkte zu kennen, bevor Sie sich für eine der beiden Bezahlmethoden entscheiden.

 

Fazit: Maßgeschneidert machen

Die Optimierung des Checkout-Erlebnisses ist kein Luxus, sondern eine absolute Notwendigkeit. Dieser Prozess muss kontinuierlich und datengesteuert ablaufen und die einzigartigen Nuancen der internationalen Märkte und Kundenpräferenzen berücksichtigen. Es geht nicht nur um die Umsetzung bewährter Verfahren, sondern darum, die Kunden wirklich zu verstehen und zu bedienen. Es ist keine leichte Aufgabe, ein Kassenerlebnis zu schaffen, das bei jedem europäischen Kunden Anklang findet. Sie erfordert eine tiefgreifende Analyse des Kundenverhaltens, der Markttrends und der Vorschriften. Möchten Sie mehr über erfolgreichen internationalen Verkauf erfahren? Prüfen Sie alle unsere
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