von Renee

3 Minuten Lesezeit

Cross-Selling und Upselling: mehr Verkauf an bestehende Kunden

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Als E-Commerce-Verkäufer sind Sie immer auf der Suche nach Möglichkeiten, die Rentabilität Ihres Unternehmens zu steigern. Die Steigerung des durchschnittlichen Auftragswerts durch Cross- und Upselling ist eine Strategie, die oft übersehen wird, die aber, wenn sie richtig umgesetzt wird, die Ergebnisse erheblich verbessern kann. Aber wie können Sie diese Strategien so angehen, dass sie sowohl die Kundenzufriedenheit als auch den Umsatz steigern? Schauen wir uns das einmal genauer an.

 

Das Wichtigste zuerst

Um sicherzustellen, dass wir auf derselben Seite stehen, sollten wir mit einigen grundlegenden Definitionen beginnen.

  • Cross-Selling Es geht darum, die Kunden zum Kauf zusätzlicher Produkte anzuregen, die mit dem bereits ausgewählten Artikel zusammenhängen. Denken Sie an eine Laptoptasche für jemanden, der gerade einen Laptop gekauft hat.
  • Upselling ist das Überzeugen von Kunden, eine teurere Variante des ausgewählten Produkts zu kaufen, z. B. einen Laptop mit mehr Speicherplatz oder einem schnelleren Prozessor.

Diese Taktiken mögen aufdringlich erscheinen, aber wenn sie taktvoll eingesetzt werden, können sie das Kundenerlebnisaufwerten, indem sie den Kunden helfen, einen besseren, vollständigeren Kauf zu tätigen.

Warum sind Cross-Selling und Upselling wichtig?

Hier sind einige Gründe, warum Sie diese Strategien in Ihrem E-Commerce-Shop umsetzen sollten:

  • Höherer Auftragswert: Kunden dazu zu bringen, mehr zu kaufen, ist effizienter als neue Kunden zu gewinnen.
  • Verbesserte KundenzufriedenheitSie bieten einen zusätzlichen Nutzen, indem Sie Produkte vorschlagen, die das Nutzererlebnis verbessern.
  • Tiefere KundenbeziehungenRelevante Vorschläge geben den Kunden das Gefühl, verstanden und geschätzt zu werden.

 

Wie setzen Sie Cross-Selling und Upselling effektiv um?

  1. Kennen Sie Ihre KundenEine erfolgreiche Strategie beginnt mit dem Verständnis der Kundenbedürfnisse und des Kaufverhaltens. Verwenden Sie Datenanalysetools zur Untersuchung von Kaufmustern, Produktpräferenzen und Kundenfeedback.
  2. Machen Sie es relevant: Produkte anbieten, die in Verbindung mit dem ursprünglichen Kauf sinnvoll und nützlich sind. Irrelevante Vorschläge können Kunden frustrieren und sie von Ihrer Website vertreiben.
  3. Timing ist alles: Upselling und Cross-Selling zu einem Zeitpunkt einführen, zu dem der Kunde am empfänglichsten ist. Zum Beispiel können Sie bei der Ansicht eines Produkts Alternativen anzeigen. Oder nutzen Sie Cross-Selling auf der Checkout-Seite, indem Sie relevante Add-ons anzeigen.
  4. Nicht aufdringlich sein: Es ist eine Kunst, zu wissen, wann man aufhören muss. Zu viele Optionen können überwältigend sein und den Kunden dazu veranlassen, überhaupt nichts zu kaufen.
  5. Beweise verwenden, um zu überzeugenKundenrezensionen und Erfahrungsberichte können sehr überzeugend sein. Wenn Kunden sehen, dass andere ein Produkt für nützlich befunden haben, sind sie eher geneigt, es selbst zu kaufen.
  6. Anreize bietenSonderangebote, wie z. B. Bündelrabatte, können die Entscheidung des Kunden beeinflussen. Es gibt ihnen das Gefühl, ein exklusives Angebot zu erhalten.
  7. Nutzen Sie Technologie zu Ihrem Vorteil: Mit Hilfe von Automatisierungstools können Sie herausfinden, welche Produkte sich am besten zusammen verkaufen, und personalisierte E-Mails können Cross-Selling-Möglichkeiten direkt an den Kunden herantragen.

 

Beispiele für erfahrene Spieler

Erfolgreiche Unternehmen haben verschiedene Taktiken eingeführt, die als Inspiration dienen können.

  • AmazonDer König des Cross-Sell mit seiner berühmten „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch…“ Strategie. Dies ermutigt die Besucher, zusätzliche, relevante Artikel in ihren Warenkorb zu legen.
  • ApfelDer Meister des Upsell. Wenn Sie sich ein MacBook ansehen, präsentiert Apple teurere Versionen mit mehr Funktionen, zusammen mit der Botschaft, wie diese Upgrades Ihre Erfahrung verbessern können.

 

Ist das überhaupt ethisch vertretbar?

Hier kommen wir zu einem heiklen Punkt. Gibt es eine Grenze für Upselling und Cross-Selling, bevor es als manipulativ gilt? Dies ist eine Diskussion, die innerhalb der Unternehmen geführt werden muss. Das Wichtigste ist die Transparenz und die Schaffung von Mehrwert. Wenn der Kunde das Gefühl hat, dass er ein gutes Angebot erhält, das seinen Bedürfnissen entspricht, dann ist es eine Win-Win-Situation. Wenn nicht, kann das Vertrauen schnell schwinden.

 

Schlussfolgerung

Cross-Selling und Upselling sind mehr als nur Verkaufstechniken. Es geht darum, Ihre Kunden zu verstehen und ihre Bedürfnisse auf eine Weise zu erfüllen, die ihnen hilft und Ihr Unternehmen wachsen lässt. Eine zu aggressive oder nicht gut durchdachte Strategie kann mehr schaden als nutzen. Daher ist es wichtig, diese Techniken sorgfältig und zeitlich abgestimmt auf die individuellen Kundenpräferenzen einzusetzen, um ein Verkaufserlebnis zu schaffen, das den Kunden wertschätzt und ihn mit einem höheren Auftragswert für Sie belohnt. Wenn Ihnen Cross- oder Upselling noch zu weit geht und Sie sich besonders über abgebrochene Warenkörbe ärgern, lesen Sie zuerst diesen Blogbeitrag!

 

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Thomas van Mossel

Mehrwertsteuerberater

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